Samstag, 30. Mai 2015

Rezension: Heiliger Bim Bam

Rezension
Heiliger Bim Bam
von Ralf Prestenbach



Klappentext:

Drei Vaterunser für eine Erbsenpistole.

Was wird aus einem Jungen, der in Deutschlands katholischer Provinz aufwächst? Ganz klar: ein Messdiener. Mit himmelschreiender Komik beschreibt Ralf Prestenbach seine Jugend in Chorhemd und Talar, bei der er so allerhand erlebt hat: Waffengeschäfte im Namen des HERRN, Evas Erbsünde auf dem Spielplatz, Glaubenskriege im Zeltlager und eine gruselige Begegnung mit Adolf Hitler inklusive. Denn mit bestechend kindlicher Logik erkennt der kleine Ralf schon früh: Wenn der HERR der Hirte ist, dann muss man sich mit den Schäferhunden gut stellen.

Witziger und scharfsinniger Rückblick auf eine Kindheit in der katholischen Provinz.

Hier geht es zur Leseprobe.

Infos:
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum: 16. März 2015
Sprache: Deutsch
Preis: 9,99€ (Taschenbuch); 8,99€ (eBook)
 
An dieser Stelle ein großer Dank an Random House, dass Ihr mir das Buch zur Verfügung gestellt habt! :)
 
Cover:
Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Insgesamt ist das Buch grau, mit weißer Schrift steht Autor und Titel drauf. Das Bim Bam steht da schon in einer Schriftart, als würde es baumeln. Passend dazu hängt an dem Bam ein Junge, der vermutlich den Ralf darstellen soll. 
 
Meine Meinung:
Die Geschichte wird wirklich von der Geburt an erzählt. In jedem Kapitel wird Ralf etwas älter, gelegentlich passieren besondere Ereignisse wie die Taufe oder die Firmung oder Kommunion von Ralf. Alles wird aus der Sicht von Ralf beschrieben, wie er in dieses katholische Leben hinein geboren wird. Wie er von Anfang an mit seinem Schreien als Baby falsch verstanden wird, bis das er erwachsen wird und sich langsam für Mädchen interessiert und Messdiener ist. Alles ist eine ganz Runde Geschichte.
Man lernt einiges über das Leben als Katholik dazu und gerät dadurch oft zum schmunzeln, denn ich als jemand, der zwar an etwas glaubt, aber nicht ständig am Beten ist oder zur Kirche geht, fand es wirklich interessant zu sehen, dass die Katholiken ständig am Beten sind und jeden Sonntag zur Kirche gehen müssen. Vieles wurde in diesem Buch beschrieben, was ich wirklich noch gar nicht wusste, und das machte dieses Buch wirklich interessant!
Anfangs fand ich es etwas schwer, zu verstehen, wer jetzt welche Person ist und welches Verhältnis sie zu Ralf hat. Aber man kommt da relativ schnell rein.
Das Buch hat 256 Seiten, die auch nicht anstregend zu lesen sind, so dass es wirklich angenehm war zu lesen. Denn auch der Schreibstil von Ralf Prestenbachist sehr angenehm. Er hat die Geschichte witklich sehr lustig geschrieben.
Ich würde das Buch dadurch, dass es ja eine Geschichte aus dem Leben des Autors ist, als eine wirklich gelungene satirische Biografie bezeichnen.

Fazit:
Das Buch ist wirklich toll, auch wenn ich es teilweise etwas langweilig fand. Es ist trotzdem sehr witzig und interessant!


Insgesamt bekommt dieses Buch von mir 4 von 5 Sternen!